Waschbrett

Waschbrett webWASCHBRETT- Weit mehr als nur schwäbischer Bluesrock

Die schwäbische Seele verfügt über die Kompetenz, bruddelig, weise, elementar und humorvoll über die wesentlichen Dinge des Lebens zu philosophieren. Nicht unbedingt altklug!

Aus etlichen solchen Weisheitssplittern hat Steffen Kaupp, im Hauptberuf Pfarrer der Württembergischen Landeskirche und bekennender Bluesmusiker, Bluesrock-Songs auf Schwäbisch komponiert. Sie regen zum Nachdenken, zum Schmunzeln an und sorgen mit ihrem Groove für beste Blues-Stimmung.

Waschbrett, der neue geerdete Schwabenrocksound aus dem Remstal, haucht diesen Songs Leben und Beben ein. Denn die sechsköpfige Bluesrock-Formation um den Gitarristen und Sänger Kaupp vereinigt leidenschaftliche Musiker, die ihrerseits seit Jahrzehnten das volle Blues-Brett beherrschen und etliche  Erfahrungen in Cover-Bands miteinbringen:

•             Peter Zisler, Profimusiker, verursacht mit seinem virtuosen Saxophon-Spiel Gänsehaut und greift mitunter in bester Ian-Anderson-Manier zur Querflöte.

•             Reiner Äckerle, selbstständig mit Autohaus, sprintet über die Keyboard-Tasten, ohne dabei zu vergessen, einen harmonisch-kratzigen Blues-Teppich zu weben. Seine Stimmbänder hat er wohl in Chicago gefunden.

•             Matthias Stocker, Ingenieur, baut mit seinen elementaren Basstönen ein bodenständiges Fundament.

•             Marcus Siegel, Betriebswirt, bringt mit ungewohnt breitem Schlagzeug-Repertoire einen Groove in die Songs, der tanzend macht.

•             Ebbe Buhl, Sozialarbeiter, unterstützt an den Percussions diesen Groove und erweitert feinmaschig dessen Klangspektrum.

Nachdem man sich dann Ende 2014 gemeinsam auf den Weg als Waschbrett machte, vertonte man zunächst zwei der eigenen Songs in einem Stuttgarter Studio. Ein Schaufenster im Internet wurde unter www.waschbrett-bluesrock.de erstellt und dafür auch ein erster eigener Videoclip in Eigenregie zum druckvollen „Solang mr g‘sond sen“ gedreht. Größere Resonanz auf den neuen Schwaben-Sound brachte der Stuttgarter Kirchentag im Juni 2015: Gleich fünfmal trat die Band dort auf, unter anderem auf einer der Hauptbühnen am „Abend der Begegnung“. Weitere kleine Gigs folgten. Eines aber blieb: Das ungebrochen anerkennende Echo auf die „Schwaben-Songs“.

Jetzt folgt eine weitere große Stufe auf dem Weg der sechs Schwaben: Seit Herbst 2015 war man intensiv mit weiteren Studioarbeiten beschäftigt, so dass nun die erste CD „A Breckele Gold“ im März auf den Markt kommt. Garantiert landesweiter Hörgenuss! Die CD wird überall erhältlich sein, auch in diversen Online-Shops. 

Heraus kommt ein Klangerlebnis, das Lebenslust und –Humor sowie bluesigen Schmerz und Schweiß in schwäbisch-schwarze Töne gießt: unverschnörkelt, geradlinig, ohne Kompromisse. Oder: satt, humorvoll und ausdrucksstark. Die Melodiebögen gravieren sich in Kopf und Herz, treiben zum Mitsingen; die Songtexte inspirieren und heitern auf. Therapeutische Kraft fürs Gemüt.

 So fühlen sich musikgeschichtlich gebildete schwäbische Ohren vielleicht an Wolle Kriwanek erinnert – und doch auch wieder nicht: Denn Waschbrett klingt moderner, frischer und beamt chartverdächtigen geerdeten schwäbischen Bluesrock ins 21. Jahrhundert. Dabei spielt die Band nicht nur Konzerte, sondern feiert gemeinsam mit der „Blues-Gemeinde“. Am Ende ihrer Konzerte fühlen sich Körper und Seele gut durchmassiert oder „durchgewaschen“ – klar, wenn man Waschbrett erlebt hat mit Musikern, die mit allen Blues-Wassern gewaschen sind.