Rudi Gall

b_200_0_16777215_00_images_Picture182_prv.jpgRUDI GALL - SÄNGER, SONGSCHREIBER UND PRODUZENT
…EINE PERLE DIE NOCH KEIN TAUCHER GEFUNDEN HAT.
Geboren im letzten Jahrhundert
Aufgewachsen bei der Großmutter und drei Onkel in einem ehemaligen
Bunker in Duisburg-Neumühl. Da die Bunkerwände recht dick waren,
wurde dort viel gesungen….vorzugsweise Lieder von Rene Carol und
Gerhard Wendland mit denen seine Mutter (der Legende nach) damals
herum tourte.
„Der Jung‘ soll es mal besser haben“….so die Meinung seiner Großmutter
mit der sie aber ziemlich alleine da stand.
So flüchtete sich der kleine Rudi in seine Tagträume und verfasste
erste kleine Geschichten, die aber niemand verstand. Vor allen Dingen
seine Deutschlehrer nicht.
Immer gerne gehört waren hingegen seine Gesangsdarbietungen von
ausgewähltem deutschen Liedgut wie „Es ist ein Ros entsprungen“
oder „Komm lieber Mai und mache“, was die patriotischen Herzen des
ewig gestrigen Lehrerkonsortiums höherschlagen ließ und die in ihren
Augen sprachlichen Verfehlungen wieder zu einem insgesamt „ausreichend“
korrigierten.
Die Wende kam durch einen Schulwechsel und eine neue Klassenlehrerin,
die seinen sprachlichen Phantasien sehr aufgeschlossen gegenüberstand
und seine eigenen beflügelte.
Im gleichen Jahr schenkte ihm sein Stiefvater die erste Gitarre und
nach einigen Verstimmungen entstanden nach und nach Songs, die
sich hinter Metaphern verborgen, vorrangig um die unerfüllte Liebe
zwischen Lehrkörper und Schüler drehten.
Musikalisch sozialisiert und gesanglich beeinflusst wurde er in den darauffolgenden
Jahren durch Künstler wie Barry Ryan, Ian Gillan, David
Coverdale, Frank Sinatra, Sammy Davis jun., Dean Martin, David
Bowie, Peter Alexander, Achim Reichel, Udo Lindenberg und Stephan
Sulke.
Die Kindheit und Tagträume erhielt er sich durch die Musik der Augsburger
Puppenkiste.
Ersten Gehversuchen in diversen Bands folgte bald schon der Schritt
in die Selbständigkeit als Live- und Studiomischer mit eigenem Tonstudio.
Folgerichtig entwickelte sich daraus der Hang hin zu eigenen Produktionen
diverser Stilrichtungen. So stehen Kinderlieder (Rudi Gall „Wenn
ein Drache Schnupfen hat“) gleichberechtigt neben melancholischem
Art-Rock (Potterfeld „Monday delusion“), Swing (Brick Porter „Songs In
The Key Of Swing“), deutschsprachigem Rock-Pop (RÜ „Rudelloses
Tier“), Weihnachtslieder (Die Heilig-A-Band „Stars of Bethlehem“) und
Chansons (Grammatikoffs Enkel „Kleine Fische“).
Das verbindende Element ist immer Rudi Galls prägnante und einfühlsame
Stimme.

Aktuelle CD: Gall singt Sulke