Karma

KARMA Pressefoto quer SGeradliniger Gitarrenrock! 

Obwohl Karma erst im Jahr 2012 gegründet wurde, reicht die Bandgeschichte eigentlich zurück bis in die 1980er Jahre. In Kaiserslautern, dem Heimatort der Band, gab es von jeher eine Musikszene, die stark unter dem Einfluss der vielen Amerikaner stand, die in der Region leben. Wer Musiker war, kam an den „Amis“ und ihrem Musikgeschmack nicht vorbei. So entstanden viele Bands, die auf ein amerikanisches Publikum ausgerichtet waren. Sie spielten Musik der Rock-Helden der 1970er, 80er und 90er Jahre: von Led Zeppelin und Jimmy Hendrix bis Kiss und Bon Jovi. In dieser Szene trafen sich Wolfgang Michael Sing (Gitarre, Gesang), Markus Dillenkofer (Bass, Gesang), Markus Otto (Gitarre) und Raik Schneider (Schlagzeug) erstmals – und seither immer wieder. In verschiedenen Projekten, auf regionalen Allstar-Konzerten und in gemeinsamen Bands.

Anfang 2012 reifte bei den befreundeten Musikern die Idee, nach über zwei Jahrzehnten endlich mal eine Band auf die Beine zu stellen, bei der man sich ganz nach eigenem Gusto musikalisch verwirklichen kann, ohne auf äußere Einflüsse Rücksicht zu nehmen.

Bereits nach den ersten Sessions kristallisierte sich die zukünftige Stilrichtung heraus: gradliniger Gitarrenrock, ehrlich und handgemacht, eingängig und melodisch. Die Unzufriedenheit mit ihren englischen Texten führte die Gruppe zudem zu ihrer Muttersprache. Fortan wurde deutsch getextet  und in den folgenden Monaten entstanden im Proberaum mit viel Leidenschaft Demoaufnahmen von rund 20 Songs. Diese Demos stießen im Umfeld der Band auf eine  derart positive Resonanz, dass sich die vier Musiker zu einem professionellen Studioaufenthalt entschlossen.

Wie schon bei der Bandgründung erinnerten sich die Jungs an einen anderen alten Weggefährten. Mit dem Produzenten und Tonstudioinhaber Stefan Glass vom Studio 23 – als Gitarrist ebenfalls ein Urgestein der Kaiserslauterer Musikszene – wurde der passende Mann für die Produktion gefunden.

Entstanden ist das Karma Debütalbum mit 14 Songs. Musikalisch angesiedelt zwischen amerikanischem Rock der 1970er und 1980er Jahre und deutschem Pop des neuen Jahrtausends. Mal sanft, mal rebellisch, mal sehr intim und mal mit Sinn für Humor werden Themen verarbeitet, die die Musiker bewegen. Und hört man genauer hin, wird ihre Auseinandersetzung mit der intensiven Zeit, die sie gerade durchleben, offensichtlich. Denn Themen mit Tiefgang ziehen sich wie ein roter Faden durch das erste Studioalbum der Vier. Seien es die nachdenkliche und ergreifende Ballade „Zu schnell“, klassische Rocksongs wie „Glashaus“ oder „Lebe dein Leben“ oder das eingängige „Lebe meinen Traum“, das melancholisch dazu aufruft, endlich seine Träume zu verwirklichen.

Die Vier von Karma schaffen es, einen wohltuend eigenständigen Sound zu kreieren, ohne dabei ihre Wurzeln zu verleugnen. Sie präsentieren energiegeladene deutschsprachige Rockmusik mit Ecken und Kanten. Und genau das macht den Reiz aus. Denn die Band wirkt auf ihrem Debütalbum frisch und spielerisch leicht. Genau so stellt man sich ein Band vor, bei der sich vier langjährige Freunde zusammenfinden, um einfach nur Musik zu machen.