Nachtgreif

Nachtgreif Neu 600Tiefsinn vom Feinsten! 

Er war Stimme und Texter von Winterland -  jetzt präsentiert Thorsten Fries ein neues Klang-Projekt: Nachtgreif verbindet Metal mit Melodik und verknüpft sie mit ausdrucksstarker Rockpoesie. Anfang 2013 ins Leben gerufen, besteht die Kaiserslauterner Kreativzelle neben Thorsten, der auch Keyboards spielt, aus den Musikern Arndt Hebel (Schlagzeug & Percussion) und Udo Spohn (Gitarre, Bass & Gitarrensynthies).

Und so hat alles angefangen:  Sänger, Komponist und Texter Thorsten Fries hatte 2012 in Eigenregie das Demo-Album ,,Eisenzeit" verwirklicht, welches bei seinen alten Freunden und früheren Bandkollegen Udo Spohn  und Arndt Hebel großen Zuspruch fand. So wurde die Idee geboren, nach Jahren mal wieder  zusammen eigene Songs zu schaffen, die dem Geschmack der Trios entsprechen. Man hatte die Idee, melodischen Heavy-Rock und Metal-Elemente mit deutschen Texten zu kombinieren. Eine  Kombination, die es in dieser Form nach Wissen der Protagonisten so noch nicht wirklich gab: Zu    melodisch, um etwa als Rammstein-Kopie dazustehen, aber auch zu heavy, um eine Kopie von  Thorstens vorheriger Band Winterland oder etwa Unheilig zu sein. Zu melancholisch auch, um in Richtung der Toten Hosen wahrgenommen zu werden, gleichwohl aber auch mit mehr  Rock´n Roll-Attitüde, um nicht direkt mit Gothic-lastigeren-Bands wie etwa Subway to Sally oder Oomph! verglichen zu werden.

Thorsten Fries hatte bereits jede Menge neue Ideen gesammelt, welche dann nach und nach von dem Trio umgesetzt wurden, so dass bereits nach nicht einmal einem Jahr eine komplette CD daraus wurde. Mit 7us-Music unter Leitung von Hans Derer wurde auch schnell eine Plattenfirma gefunden, mit der man schon vorher zu Winterland-Zeiten erfolgreich zusammengearbeitet hatte.

Die Nachtgreif-Musiker sind wie bereits angedeutet seit langen Jahren musikalisch aktiv. Gitarrist Udo und Schlagzeuger Arndt waren zuletzt bei Alien Nation, davor hatte man bereits mit Sänger Thorsten unter dem Namen Millennium Black eine Demo-CD aufgenommen und mit Summerrain und Argus ausgiebig Bühnenerfahrung gesammelt. Thorsten Fries hatte zuvor seit 1996 mit Winterland englischsprachige CDs veröffentlicht und war im süd- westdeutschen Raum aufgetreten, bevor Winterland mit dem deutschsprachigen Album ,,Alles geht" der bisher größte Wurf gelang. Man konnte mit der Single ,,Den Sternen so nah" sogar eine Download-Nummer-eins bei Amazon verbuchen. Aufgrund der berühmten  ,,musikalischen Differenzen" stieg der Sänger jedoch 2011 aus, weil ihm eine härtere Gangart doch zu sehr am Herzen lag. Mit Winterland-Mainman Markus Pfeffer verbindet          ihn allerdings immer noch eine jahrelange Freundschaft, so dass dieser als Gast-Musiker für Nachtgreif gewonnen werden konnte. Im Gegenzug war Thorsten beim kommenden Winterland-Album ,,Ein Leben lang" ebenfalls beim Songwriting an etlichen Songs beteiligt.

Vor der Arbeit an besagtem ,,Eisenzeit"-Demo hatte er Texte und Gesangslinien an Stefan Glass (Studio 23 in Göllheim) für ein noch nicht veröffentlichtes Akustik-Album sowie an Jürgen Walzer für dessen von der Presse hochgelobtes Konzept-Werk ,,Dispyria" geliefert. Man lag also nicht auf der faulen Haut.

Mit Nachtgreif erfüllte sich der Sänger dann einen langgehegten musikalischen Traum. So zeugt das vorliegende neue Album "Unter Strom" von einer ideenreichen Melange aus Melodie und Härte. ,,Deutsche Texte passen zum einen wesentlich besser zum Charakter meiner Stimme", sagt Thorsten, ,,und zum anderen bringen sie die Message eines Songs wesentlich direkter zum Ausdruck. Nicht, dass es einfacher wäre, in Deutsch zu singen, aber ich finde es ist Zeit, einiges in der Muttersprache rauszulassen, um die Leute zum Nachdenken zu bewegen..."

So ergibt sich in textlicher Hinsicht die Tiefsinnigkeit und Hintergründigkeit, die man von Winterland her bereits kennt. ,,Bei Nachtgreif vielleicht noch mit einer Portion Abgeklärtheit aber auch Augenzwinkern mehr", merkt der Sänger an, ,,doch seht euch an, was in der Welt abgeht...".  Das Album bietet textlich auch entspanntere Themen, wie etwa den Titelsong ,,Unter Strom" oder den Opener ,,Radio im Nirgendwo". ,,Wir sind ja auch nicht die Über-Misanthropen", schmunzelt Thorsten.

Die musikalische Umsetzung fällt entsprechend härter aus als bei Winterland, dennoch bleibt die Melodie keinesfalls auf der Strecke. Virtuos eingespielt von Udo Spohn, Arndt Hebel und Markus Pfeffer kommt die eher tiefe und raue Stimme des Sängers sogar besser zur Geltung als bei vorherigen Projekten. Die Produktion wurde mit neuesten Mitteln optimiert, um dem Album die notwendige Transparenz zu verleihen. Gerade im Bereich Gitarren- und Drum-Sound wurde kräftig aufgestockt.

Oft genug hört man die 80er-,,New Wave of British Heavy Metal"-Wurzeln des Trios heraus, aber auch neuere Einflüsse wie etwa von der finnischen Heavy-Band Sentenced sind unverkennbar. Dennoch bleibt musikalische Eigenständigkeit, insbesondere auch durch zeitkritische Texte in Deutsch.

Freunde metallischer Klänge dürften ebenso auf ihre Kosten kommen wie Liebhaber gemäßigteren Deutschen Rocks. ,,Einer hat mal gemeint: Udo Jürgens meets Metallica...", lacht der Sänger.   Einfach reinhören!

Erhältlich ab 13. Juni 2014 in allen Fachmärkten und Onlineshops sowie bei AMAZON als digitaler Download.

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